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Jordi, Blanco und das Verbot

Für die fünfte Ausgabe des Schlager-Open-Airs Plasselb haben sich klingende Namen angekündigt. Bauchschmerzen bereitet den Organisatoren ein umstrittenes Fahrverbot.

Steht am Samstagabend auf der Bühne: Francine Jordi.
Steht am Samstagabend auf der Bühne: Francine Jordi.
Andreas Blatter

In acht Monaten steigt an der Ärgera in Plasselb wieder das Volksmusik- und Schlager-Open-Air Plasselb. Die Organisatoren konnten für die fünfte Auflage des Festivals, das vom 10. bis zum 12. August stattfindet, bereits mehrere prominente Acts engagiert. Unter ihnen: Francine Jordi.

«Ich wollte unbedingt eine Schweizerin dabeihaben», sagt OK-Präsidentin Trudi Lauper. Jordi wird am Samstagabend auftreten, genauso wie der deutsche Entertainer Roberto Blanco oder die Wildecker Herzbuben. Für Oktoberfeststimmung an der Ärgera soll am gleichen Abend die Band Münchner Zwietracht sorgen.

Ein sicherer Wert sind die Calimeros. «Sie haben hier in der Region eine grosse Fangemeinde», sagt Trudi Lauper. Sie freue sich zudem auf das gefragte Duo Fantasy, das das Samstags-Line-up abrundet. Lauper: «Ich musste es schon vor einigen Jahren anfragen, damit es für 2018 klappt.»

Heimweh und Bauchweh

Zu einem Wiedersehen kommt es bereits am Tag zuvor. Nicht nur mit dem einheimischen Sänger Udo Brügger, sondern auch mit Schluneggers Heimweh, die bereits bei der diesjährigen Ausgabe die Open-Air-Besucher begeistert hatten. Der Hauptact für Freitagabend steht noch aus. «Es wird wieder jemand aus dem Mundartbereich sein», erklärt Lauper. Am Sonntagmorgen findet wiederum ein Volksmusikbrunch mit Jodelgesang und Ländlermusik statt.

Das Programm steht grösstenteils, die Vorfreude steigt. Bauchschmerzen bereitet den Organisatoren allerdings das umstrittene Fahrverbot an der Ärgera. Der Kanton Freiburg will bestimmte Strassenabschnitte entlang des Flusses mit einem Fahrverbot belegen. Vom Verbot wären auch das Gelände sowie die Parkplätze des Open Airs betroffen.

Entscheid noch offen

Mehrere Plasselber wehren sich mittels Einsprachen vor dem Kantonsgericht gegen das Vor­haben. Ein Entscheid steht noch aus. Gemeindeammann Jean-Daniel Feller teilt mit: «Das Kantonsgericht hat uns kürzlich schriftlich mitgeteilt, dass die Richter den Entscheid wegen Arbeitsüberlastung um einen Monat hinausschieben mussten.» Es handle sich um ein laufendes Verfahren. Die Gemeinde werde in dieser Sache aber sicher nicht nachgeben, betont Feller. «Wir werden alle Hebel in Be­wegung setzen, damit auch das Open Air weiterhin in Plasselb durchgeführt werden kann.»

«Das Fahrverbot wäre ganz schlecht für uns», erklärt Trudi Lauper. Sie müsse wohl versuchen, Sonderbewilligungen einzuholen, um das Gelände herrichten und die Parkplätze nutzen zu können.

Vorverkauf: Tickets für das Open Air sind in den Sensler FKB-Filialen und auf www.ticketino.com erhältlich.

ak/cef/FN

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