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Musik, Wort und Kleinkunst im Fokus

Die zweite Saisonhälfte der «After-Eight-Geschichten» im Hotel Beatus wartet mit Musik, Literatur und Kleinkunst auf – mit etlichen Änderungen gegenüber dem gedruckten Programm.

Franziska Streun

«Die Kulturabende sind je nach Programm und Hotelgäste sehr unterschiedlich besucht – manchmal nur von wenigen Gästen und manchmal von über hundert Interessierten von überall her», sagt Annemarie Mühlemann zur Resonanz der Kulturanlässe im Hotel Beatus in Merligen. Sie stellt diese «After-Eight-Geschichten» seit 15 Jahren zusammen. Die jeweils drei Abende umfassende Programme richten sich sowohl an Hotelgäste wie auch an Kulturinteressierte aus nah und fern. «Ich wünschte, die Leute hätten mehr Lust, auch unbekannte Talente zu entdecken – statt vor ­allem bekannte Namen sehen zu wollen», bedauert sie.

In der zweiten Saisonhälfte musste die Sigriswilerin wegen mehrerer kurzfristiger Absagen aus unterschiedlichen Gründen das Programm ändern. So wird etwa am kommenden 30. Januar statt Farida Wolf Roland Binz zusammen mit Thomas Aeschbacher das Programm «Alls im Anke» zeigen.

Masin ist eingesprungen

Geboten werden humorvolle Kleinkunst und variantenreiche Musik, szenische Lesungen und philosophische Gespräche. Zu den bekannten Namen gehören etwa der Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart oder der Zauberer Helge Thun, aber auch die Violinistin Gwendolyn Masin und ihr Partner Oli Kehrli. Letztere sind im Programm von Anfang Februar ebenfalls eingesprungen.

«Ich freue mich natürlich auf alle Künstlerinnen und Künstler, doch besonders auf Lorenz Martis neues Buch ‹Der innere Kompass› und die Konzerte des Appenzeller Echos und Goran Kovacevic’», sagt Annemarie Mühlemann. «Die beiden Musiker Lothar Freund und Natalia Anchutina werden das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinreissen.»

Von der Schweizer Vokalkünstlerin Agnes Hunger bis zur russischen Domraspielerin Natalia Anchutina Die zweite Saisonhälfte der Kulturreihe «After-Eight-Geschichten» im Hotel Beatus präsentiert ein variantenreiches Programm. Die Abende – montags bis mittwochs je von 21 bis 22 Uhr – gestalten die Künstlerinnen und Künstler selber: • 16. bis 18. Januar:Sänger Thomas Leu, Komponist Willy Schnyder, Vokalkünstlerin Agnes Hunger und Autor Fritz von Gunten warten mit Musik und Texten von Ernst Eggimann und Jeremias Gotthelf auf. • 23. bis 25. Januar: Erzähler Salim Alafenisch, Gitarrist Matthias Hautsch und Jazzsängerin Sandie Wollasch stellen die Wüste Negev ins Zentrum. • 30. Januar bis 1. Februar: Autor Roland Binz und als Musikertrio Nina Dimitri, Maja Büchel und Thomas Aeschbacher bieten unter anderem schräge Geschichten mit Schwyzerörgeli. • 6. bis 8. Februar: Kulturredaktorin Marianne Mühlemann entlockt der Violinistin Gwendolyn Masin, dem Pianisten Simon Bucher und dem Chansonnier Oli Kehrli Worte und Klänge. • 13. bis 15. Februar:Schauspieler Markus Stollberg, die Musiker Harry White und Hans Adolfsen bieten Musik und Worte. • 20. bis 22. Februar: Der Akkordeonist Goran Kovacevic und das Appenzeller Echo sorgen im Balkanstil für lüpfige Rhythmen und Töne. • 6. bis 8. März:Sänger Bruno Bieri und Autor Lorenz Marti ­philosophieren über Evolution, Geist und über uns selbst. • 20. bis 22. März:Helge Thun und Harry Kienzler bieten viel Zauberei, Kleinkunst und Poetry-Slam. • 27. bis 29. März: Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart wartet mit szenischen Lesungen auf, musikalisch begleitet von Sabine und Sven Bachmann. • 3. bis 5. April: Vier Krimiautoren, Marita und Jürgen Alberts, Peter Godazgar und Ralf Kramp, sorgen für schwarzen Humor. • 10. bis 12. April: Die Schauspieler Graziella Rossi und Helmut Vogel sorgen mit den Musikern Natalia Anchutina und Lothar Freund für Stimmung.sft Details: www.beatus.ch.

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