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Play/Listen: Bourbon, Scotch, Beer

Hat Spiess-Hegglin bloss zu viel getrunken? Sie ist in bester Gesellschaft: Wir spielen und suchen Songs über Alkohol. Der überzeugendste Vorschlag wird prämiert.

«Too Much Alcohol»: Rory Gallagher wusste, wovon er sang.
«Too Much Alcohol»: Rory Gallagher wusste, wovon er sang.

«Ein starkes Bier, ein beizender Tobak und eine Magd in Putz, das ist mein Geschmack»: Goethe sagte das.

Ein Mann nach meinem Geschmack!

John Lee Hookers Motto ist aber noch attraktiver: «One Bourbon, One Scotch, One Beer.»

Sie sehen, es geht diese Woche um Alkohol. Das ist eine Konstante im menschlichen Dasein, dazu braucht es eigentlich keinen Aufhänger. Aber falls Sie einen brauchen: Die Zuger Lokalpolitikerin Jolanda Spiess-Hegglin war offenbar kein Opfer von K.-o.-Tropfen. Die Vermutung liegt nahe, dass sie einfach zu viel getrunken hatte – was auch völlig in Ordnung ist. Dafür braucht sie sich nicht zu schämen, da ist sie in bester Gesellschaft, wie unsere Playlist zeigt.

Welche Lieder über Bier, Wein und Alkohol fallen Ihnen ein? UB40s «Red Red Wine» gilt nicht, es befindet sich schon in der Playlist. Wegen Abgelutschtheit allerdings im Original von Neil Diamond. Und das passendste Lied überhaupt, Rory Gallaghers «Too Much Alcohol», ist auch schon weg. Wers nicht kennt: Der Ire steigert darin die Volumenprozente mit dramatischem Gestus von 90 auf 100 – grossartig.

Und einen habe ich noch: Splodgenessabounds mit «Two pints of lager & a packet of crisps please», ein eindrückliches Zeugnis davon, was passieren kann, wenn man in der Bar von der Bedienung ignoriert wird. Eine Situation, die gerade Zürchern bekannt vorkommen dürfte.

Der beste Vorschlag (wenn möglich mit Begründung) gewinnt wie immer einen Premium-Account von Spotify. Unten in der Kommentarspalte können Sie Ideen deponieren. Der Gewinner der letzten Woche (Thema: Warteschlaufe) ist Tobias Balmer. Sein Vorschlag lautete: «Iron Maiden: ‹Wasted years› ... okay, nicht als Erstes, aber so nach 10 Minuten. Ab 20 Minuten Slayer: ‹God Hates Us All›. Ab 55 Minuten: Life of Agony: ‹My Mind Is Dangerous›.» Gratulation! Er melde sich bitte unter kultur@newsnet.ch.

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