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Rockmusiker Joe Cocker ist tot

Die britische Reibeisenstimme ist verstummt: Joe Cocker ist mit 70 Jahren an Lungenkrebs gestorben.

Starb an Lungenkrebs: Joe Cocker am Jazz Festival in Montreux.
Starb an Lungenkrebs: Joe Cocker am Jazz Festival in Montreux.
KEYSTONE/Sandro Campardo
Hatte eine der markantesten Stimmen seiner Generation: Joe Cocker.
Hatte eine der markantesten Stimmen seiner Generation: Joe Cocker.
Keystone
Erhielt einen Platz auf dem Rock Walk in Hollywood: Joe Cocker zeigt seine betonverschmierten Hände. (1. April 1998)
Erhielt einen Platz auf dem Rock Walk in Hollywood: Joe Cocker zeigt seine betonverschmierten Hände. (1. April 1998)
Reuters
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Der britische Sänger Joe Cocker ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Der Musiker sei heute Morgen in Colorado einem Lungenkrebsleiden erlegen, teilte sein Agent Barrie Marshall mit. In dem US-Staat hatte Cocker die letzten zwei Jahrzehnte gewohnt. «Wir sind sehr traurig», sagte eine Sprecherin. Cocker war einer der herausragenden Rockmusiker seiner Generation.

Er war bekannt für seine Reibeisenstimme und seine eigenwillige Körpersprache auf der Bühne. Joe Cocker hatte erst vor kurzem ein neues Album für das kommende Jahr angekündigt.

«With A Little Help From My Friends» - Woodstock 1969

Der im britischen Sheffield aufgewachsene Musiker wurde berühmt, als er beim Woodstock-Festival einen vielbeachteten Live-Auftritt hinlegte. Zu seinen bekanntesten Songs zählen das Beatles-Remake «With A Little Help From My Friends» und die Rockballade «Unchain My Heart». «Er war ohne Zweifel die grösste Rock- und Soulstimme, die Grossbritannien je hervorbrachte», schrieb sein Agent Barrie Marschall in einer Würdigung zum Tod des Musiker. Cocker erhielt zahlreiche Preise. 2013 wurde er mit der «Goldenen Kamera» für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Die britische Fernsehstation BBC veröffentlichte ein Statement von Marshall auf Twitter.

Die 1970er Jahre waren für Cocker von Drogen- und Alkoholexzessen gezeichnet. «Drogen gab es überall und ich stürzte mich darauf. Und wenn du erst mal in dieser Abwärtsspirale bist, dann ist es schwierig, da wieder rauszukommen. Ich brauchte Jahre, das zu schaffen», sagte er einst.

Erst seine Frau Pam Baker habe ihm geholfen, sein Leben zu ändern. «Sie machte mir klar, dass die Leute mich immer noch singen hören wollten», sagte Cocker einst.

SDA/wid

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