Zum Hauptinhalt springen

Sechs Deutsche und ein Heimspiel

Rammstein, wie sie rütteln, flackern und singen – und in Bern im ausverkauften Stade de Suisse ein grossartiges Konzert geben.

Imposante Kulisse: Die Bühne von Rammstein nahm einen grossen Teil des Stade de Suisse ein. (5. Juni 2019)
Imposante Kulisse: Die Bühne von Rammstein nahm einen grossen Teil des Stade de Suisse ein. (5. Juni 2019)
Raphael Moser
Heute Abend wird geklotzt, nicht gekleckert: Ohne Ansage und grosse Worte begannen Rammstein ihr Konzert in Bern. (5. Juni 2019)
Heute Abend wird geklotzt, nicht gekleckert: Ohne Ansage und grosse Worte begannen Rammstein ihr Konzert in Bern. (5. Juni 2019)
Raphael Moser
Sind mir ihrem 10. Album unterwegs: Der Stopp in Bern war das vierte Konzert der Rammstein-Europatournee. (5. Juni 2019)
Sind mir ihrem 10. Album unterwegs: Der Stopp in Bern war das vierte Konzert der Rammstein-Europatournee. (5. Juni 2019)
Raphael Moser
1 / 7

Am Ende dann, nach zweieinviertel Stunden Musik, Feuer, Licht und schweren Gitarren, nachdem die Musiker auf Schlauchbooten durch die Menge gerudert sind, die sie buchstäblich auf Händen getragen hat, nachdem der letzte Akkord von «Ich will» verklungen ist – dann steht man benommen da, geschüttelt und gerührt. Und weiss wieder, warum Rammstein ihr Konzert im Berner Stade de Suisse in wenigen Stunden ausverkauft haben, 43’000 sind gekommen; warum ihr 10. Album in 14 europäischen Ländern von null auf eins geschossen ist; und warum die Band auf der ganzen Welt für etwas bekannt ist, wofür man eher Berlin toll findet oder die deutsche Fussballnationalmannschaft, aber nicht eine Rock-’n’-Roll-Band: wegen ihres Deutschseins.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.