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Selbsthilfeprojekt wird Rock-Tempel

Zum 30.Geburtstag des Frison blickt ein Buch zurück auf die bewegte Geschichte des Musik-Kult-Lokals. Am Samstag wird es mit einer Feier und Konzerten aus der Taufe gehoben.

Als Rock noch Männersache war:  Publikum am CH-Rock-Fescht im Frison, 1988.
Als Rock noch Männersache war: Publikum am CH-Rock-Fescht im Frison, 1988.
zvg/Primula Bosshard
Konzertplakat von Beck, 31.8.1995.
Konzertplakat von Beck, 31.8.1995.
zvg
Element of Crime im Fri-Son, 7.9.1989.
Element of Crime im Fri-Son, 7.9.1989.
zvg
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30 Jahre Geschichte, drei Lokalitäten, Hunderte von Mitarbeitern, Tausende von Konzerten. Das Frison, 1983 als Selbsthilfeprojekt von einigen bewegten jugendlichen Musikfans im alten Bürgerspital von Freiburg lanciert, ist längst eines der führenden Konzertlokale westlich von Zürich. Hier spielten Legionen von internationalen Bands, welche heute eigentliche Ikonen des musikalischen Untergrunds sind. Man denkt an die Beastie Boys, Nirvana und The Foo Fighters, die später zu Superstars wurden, aber auch an Kultformationen wie Gun Club mit dem unvergesslichen Jeffrey Lee Pierce, Element Of Crime oder Velvet-Underground-Sängerin und Femme Fatale Nico, die hier ihr letztes Album «Camera Obscura» vorstellte. Ein 300 Seiten dickes und reich illustriertes Buch, das von einem Autorenteam aus dem Frison-Umfeld realisiert wurde, lässt sie alle Revue passieren.

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