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Steine für Trauffer und Matter

Wenig Überraschungen an den 10. Swiss Music Awards. Gewonnen haben jene, mit denen man sowieso gerechnet hatte.

Maria Künzli
Trauffer nimmt die Auszeichnung entgegen.
Trauffer nimmt die Auszeichnung entgegen.
Keystone

Es war eine Berner Show. Das fing gleich mit dem ersten Preis an, als sich Mundartmusiker Trauffer die Auszeichnung für das beste Album holte. Der Brienzer zeigte sich glücklich verdutzt: «Das geit grad chli stotzig los», sagte er. Und es ging auch stotzig weiter für Trauffer, der später auch noch als bester Solokünstler geehrt wurde.

Auch sonst kam an der 10. Verleihung der Swiss Music Awards niemand um die Berner herum. Züri West, Pegasus und Lo&Leduc präsentierten ihre neuen Singles, der Bieler Rapper Nemo wurde zum «Best Talent» erkoren, Hitmaschine Georg Schlunegger räumte mit Schluneggers Heimweh gleich zweimal ab und Mani Matter bekam posthum einen Tribute Award.

Dazu kam Nemo nochmals auf die Bühne, um Matters Lied «I han es Zündhölzli azündt» in ein atemloses Gehickse zu verwandeln. Einen tieferen Eindruck hinterliess Joy Matter, die den Preis für ihren früh verstorbenen Mann mit Charme und Würde entgegennahm.

Und sonst so? Blieb die Show im Zürcher Hallenstadion trotz neuem Moderatorenduo – Stefan Büsser und Alexandra Maurer – so, wie sie auch in den letzten neun Ausgaben war: Vorhersehbar, wenig spontan und ein bisschen dröge.

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