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Stones steiniger Weg zurück

Mit «The Soul Sessions» hat die englische Sängerin Joss Stone im Teenageralter ihre Karriere gestartet – mit «The Soul Sessions Vol.2» soll sie neun Jahre später neu lanciert werden.

Joss Stone 2007 bei ihrem Auftritt am Gurtenfestival.
Joss Stone 2007 bei ihrem Auftritt am Gurtenfestival.
Urs Baumann

Am Anfang waren die «Soul Sessions». Da sang dieses weisse Mädchen mit der Stimme einer dreimal so alten dunkelhäutigen Soulsirene. Die 16-jährige Joss Stone gab Lieder von Aretha Franklin oder Jack White so beseelt zum Besten, dass sie bald als Soulstar der Zukunft gefeiert wurde. Längst hat Stone den Wunderkindstatus überwunden, weltweit Erfolge gefeiert, mit Grössen wie Mick Jagger gearbeitet. Und doch konnte sie das frühe Versprechen, das sie mit den «Soul Sessions» abgab, nie ganz einlösen, wurde mit bisweilen harscher Kritikerschelte eingedeckt, während sich die Fanschar lichtete – «Colour Me Free» erreichte 2009 in Englands Charts Platz 75, eine herbe Enttäuschung nach den Top-Five-Erfolgen der ersten beiden CDs. Und schliesslich wurde Stone von der Konkurrenz – Amy Winehouse, Adele und Co. – zunehmend in den Schatten gestellt.

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