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Wortwitz und Rapkunst des mentalen Zappelphilipps

Durch seine Präsenz im Fernsehen kennt ihn zwischenzeitlich fast jeder, zu fassen kriegt ihn aber kaum einer. Der umtriebige Langenthaler Knackeboul veröffentlicht am kommenden Freitag sein viertes Solowerk «Moderator».

Er ist der omnipräsente Ungreifbare, der sich nicht im Geringsten um Konventionen schert. Bis vor kurzem war Knackeboul der rappende Moderator in «Zambo», dem Kinderprogramm des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Auf dem Jugendkanal Joiz verkörpert er auch weiterhin den musizierenden Chaoten mit der selbst benannten TV-Show «Knack Attack». Er hat als Zeitungsjournalist gewirkt, Förderpreise als Elektro-DJ und Pokale an Freestyle-Rap-Battles gewonnen.

Obwohl er nicht wirklich zur nationalen Hip-Hop-Szene gehört, rockt Knackeboul die Bühnen der einschlägigen Festivals wie kaum ein anderer Schweizer Künstler. Die einen lieben ihn leidenschaftlich, den anderen geht er ähnlich leidenschaftlich auf den Keks. Aber keiner kann ihm eine fehlende Arbeitsmoral vorwerfen.

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