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Ausgetanzt wegen Front National?

Der Direktor des Festivals von Avignon droht mit Wegzug, wenn der Front National die Wahlen gewinnt. Für die Stadt wäre dieser Verlust eine Katastrophe.

«Ich kann mir nicht vorstellen, mit einem Bürgermeister des Front National zu arbeiten»: Olivier Py, der 48-jährige Dramaturg und Direktor des weltberühmten Theaterfestivals von Avignon. (20. März 2014)
«Ich kann mir nicht vorstellen, mit einem Bürgermeister des Front National zu arbeiten»: Olivier Py, der 48-jährige Dramaturg und Direktor des weltberühmten Theaterfestivals von Avignon. (20. März 2014)
Bertrand Langlois, AFP
Erste Wahlrunde überraschend gewonnen: Philippe Lottiaux vom Front National, eines der neuen Gesichter aus Marine Le Pens Garde und Absolvent der Eliteschule ENA. (23. März 2014)
Erste Wahlrunde überraschend gewonnen: Philippe Lottiaux vom Front National, eines der neuen Gesichter aus Marine Le Pens Garde und Absolvent der Eliteschule ENA. (23. März 2014)
Bertrand Langlois, AFP
Theater aus aller Welt: Die japanische Schauspielerin Akiko Hasegawa während einer Szene von «L'Argent» in Avignon. (21. Juli 2013)
Theater aus aller Welt: Die japanische Schauspielerin Akiko Hasegawa während einer Szene von «L'Argent» in Avignon. (21. Juli 2013)
Anne-Christine Poujoulat, AFP
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Das intellektuelle Engagement ist ein löblicher Trieb, gerade wenn es sich gegen Intoleranz und Engstirnigkeit richtet. Doch ist es auch immer gescheit? Olivier Py, der 48-jährige Dramaturg und Direktor des weltberühmten Theaterfestivals von Avignon, gibt sich entsetzt darüber, dass seine Kollegen «Intellos» die denkwürdig guten Resultate des rechtsextremen Front National in der ersten Runde der französischen Gemeindewahlen nicht kommentieren mögen, dass sie sich nicht enervieren und engagieren gegen diese schleichende Radikalisierung der Gesellschaft.

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