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Birgit Doll ist tot

Die Schauspielerin und Regisseurin ist 57-jährig gestorben. Sie wirkte auch am Schauspielhaus Zürich und am Theater St. Gallen.

Auf der Bühne und im Fernsehen präsent: Schauspielerin Birgit Doll.
Auf der Bühne und im Fernsehen präsent: Schauspielerin Birgit Doll.

Birgit Doll wurde am 9. März 1958 in Wien geboren. Sie studierte Germanistik und Theaterwissenschaft und absolvierte das Max-Reinhardt-Seminar. Ihr Debüt gab sie 1976 am Salzburger Landestheater. Als Schauspielerin oder Regisseurin wirkte sie auch am Schauspielhaus Zürich und am Theater St. Gallen. Für ihre Rolle in «Wer hat Angst vor Virginia Woolf...?» erhielt Birgit Doll 2000 den «Nestroy» als beste Schauspielerin. Für die Darstellung der Titelrolle in Franz Grillparzers «Libussa» im Wiener Volkstheater wurde sie 1992 mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet.

Zuletzt inszenierte Doll 2014 in der Sommerarena Baden Ödön von Horvaths «Geschichten aus dem Wiener Wald», im Jahr davor zeichnete sie bei «Shakespeare auf der Rosenburg» für die «Falstaff«-Regie verantwortlich, auch den «Sommernachtstraum» inszenierte sie dort. Birgit Doll stand aber auch immer wieder vor die Kamera: 1979 spielte sie an der Seite von Helmut Qualtinger in «Geschichten aus dem Wienerwald», 1981 stand sie für «Dantons Tod» mit Götz George vor der Kamera. In Michael Hanekes Spielfilm «Der siebente Kontinent» spielte sie an der Seite von Dieter Berner.

In der Vorwoche hatte eine Falschmeldung des Schauspielers und Festivalleiters Alexander Waechter für Verwirrung gesorgt, der den Tod der «Nestroy»-Preisträgerin bekannt gegeben hatte. Dies wurde kurz darauf von der Familie dementiert.

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