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Die Zensur hat auch etwas Gutes

Der iranische Regisseur Hamid Pourazari arbeitet mit den Unterdrückten der Gesellschaft. Am Theater Spektakel zeigte er sein neues Stück und sprach über seine Hoffnungen auf einen Wandel in seiner Heimat.

«Die Aufgabe des Künstlers ist es, zu beobachten und Leid offenzulegen. Nicht Propaganda zu machen»: Regisseur Hamid Pourazari in Zürich. Foto: Dominique Meienberg
«Die Aufgabe des Künstlers ist es, zu beobachten und Leid offenzulegen. Nicht Propaganda zu machen»: Regisseur Hamid Pourazari in Zürich. Foto: Dominique Meienberg

Stolz sei er, sehr stolz, auf die zehn Frauen, sagt der iranische Regisseur ­Hamid Pourazari vor der Premiere von «Sâl Sâniye / Sekunden wie Jahre» in der Roten Fabrik. Dass sie jetzt hier seien. Dass sie gemeinsam den schwierigen Weg gegangen seien vom «absoluten Nullpunkt», wie er es formuliert, bis zur Uraufführung am Theater Spektakel in Zürich, auf dieser unkonventionellen Bühne, wo das Stück hinpasse.

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