Zum Hauptinhalt springen

Dirigent erleidet Zusammenbruch beim «Parsifal»

Der Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper ist am Ostersonntag während einer Aufführung von Richard Wagners «Parsifal» zusammengebrochen.

Musste ersetzt werden: Franz Welser-Möst.
Musste ersetzt werden: Franz Welser-Möst.

Der 52-jährige Chefdirigent habe einen Kreislaufkollaps erlitten, teilte das Opernhaus am Montag mit. Ursache von Welser-Mösts Zusammenbruch war nach Angaben des Opernhauses ein Hexenschuss, der ihn Sonntagabend während des 1. Aufzugs des Bühnenweihfestspiels von Wagner ereilte. Die damit verbundenden Schmerzen hätten einen Kreislaufkollaps ausgelöst.

Die «Parsifal«-Aufführung wurde durch Korrepetitor James Pearson zu Ende dirigiert. Für die nächsten Abende springt Dirigent Dennis Russell Davies ein. Davies ist seit 2002 Chefdirigent des Bruckner Orchester Linz und der Oper des Landestheaters Linz.

Welser-Möst wurde in das Allgemeine Krankenhaus (AKH) der Stadt Wien gebracht, das er noch in der Nacht zum Montag verlassen konnte. Nun muss er sich einer physiotherapeutischen Behandlung unterziehen.

Der aus Linz stammende Generalmusikdirektor, der auch Chefdirigent des US-amerikanischen Cleveland Orchestra ist, hatte seit dem vergangenen Mittwoch vier Vorstellungen in der Staatsoper dirigiert. Wie lange Welser-Möst ausfällt, war am Montag noch unklar.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch