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Fischsuppe, Pelerinen und Chaostheorie

In den Vidmarhallen gibt die Schweizer Erstaufführung von Andrew Bovells «Das Ende des Regens» dem Publikum jede Menge Rätsel auf.

Ewige Wiederkehr der gleichen banalen Verhaltens- und Beziehungsmuster: Elisabeth und Henry Law (Sabine Martin und Stefano Wenk) begegnen sich zu Tisch.
Ewige Wiederkehr der gleichen banalen Verhaltens- und Beziehungsmuster: Elisabeth und Henry Law (Sabine Martin und Stefano Wenk) begegnen sich zu Tisch.
Anette Boutellier

Auf der Bühne steht ein langer hölzerner Tisch mit neun Stühlen, aus vier Türen in der weissen Rückwand kommen nach und nach neun Protagonisten heraus, entledigen sich ihrer durchsichtigen Regenpelerinen und setzen sich zu zweit oder dritt an den Tisch, reden über belanglose alltägliche Dinge, löffeln Fischsuppe und gehen wieder. Es sind Verwandte, Ehepartner, Eltern und Kinder, und aus ihren Dialogen sind nach und nach die Umrisse einer Familiengeschichte zu erkennen, über der ein dunkles Geheimnis liegt.

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