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Kein Theater für Wackeldackel

Im Schiffbau spielt Joël Pommerat gegen gewohnte Bilder der Liebe an, mit der Haltung eines liebenswürdigen Hackers.

Zugespitze Einzelepisoden: Szene aus «La Réunification des deux Corées». Foto: Schauspielhaus Zürich
Zugespitze Einzelepisoden: Szene aus «La Réunification des deux Corées». Foto: Schauspielhaus Zürich

Eigentlich gibt es ja nichts Abgeschmackteres als die Liebe. Zumindest im Theater, wo in dieser Hinsicht ein grässlicher Konsens gepflegt wird. Ja, im Grunde genommen wird da viel zu oft alles Mögliche getan, damit die Zuschauer permanent nicken können. Man tut also alles, damit das Publikum auf der Bühne wiedererkennen kann, was gemeinhin unter Liebe verstanden wird. Mit solchem Wackeldackel-Theater hat Joël Pommerats Stück nichts zu tun, mit dem der französische Autor und Regisseur noch heute Samstagabend im Schiffbau gastiert.

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