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Vom Comic auf die Tanzbühne– eine bretonische Geschichte

Skurrile Spurensuche: Im spartenübergreifenden Stück «Tour d’horizon» befasst sich Félix Duméril an der Seite von Co-Choreografin Misato Inoue mit seinen französischen Wurzeln.

Tanz der Fischer: Szene aus dem neuen Stück «Tour d’horizon».
Tanz der Fischer: Szene aus dem neuen Stück «Tour d’horizon».
Susanne Keller

Am Anfang stand ein gezeichneter Roman. In «Tout seul» (2008) schildert der renommierte französische Comickünstler Christophe Chabouté die Geschichte eines entstellten Mannes, der alleine in einem Leuchtturm lebt. Seit Geburt befindet er sich in der Isolation, sein einziger Bezug zur Aussenwelt sind ein paar Kisten voller Lebensmittel, die im Wochenrhythmus bei ihm abgestellt werden. «Die Situation der Hauptfigur, ihre Abgeschiedenheit hat mich unmittelbar in Bann gezogen», sagt der Choreograf und Tänzer Félix Duméril. «Sie wirft interessante Fragen zu Gefühlen wie Einsamkeit, Langeweile und Verlassenheit auf.»

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