«Wir wollten nicht übers Biertrinken singen»

Der dritte Headliner am diesjährigen Greenfield Festival kommt aus Schweden: Sabaton-Sänger Joakim Brodén erklärt, wie die Power-Metal-Combo zu ihrem Militärthema gekommen ist.

Sabaton-Sänger Joakim Brodén im Interview am Greenfield Festival. (Video: Nathalie Günter/Martin Bürki)
Nathalie Günter@nathalieguenter
Martin Bürki@tinubuerki27

Sie singen von Panzern, Kriegsschiffen und Weltkriege: Die fünf Schweden von Sabaton stellen am Samstag den letzten Headliner des diesjährigen Greenfield Festivals. In ihrem Jubiläumsjahr – die Band existiert seit 20 Jahren – beschenken Sabaton ihre Fans im Juli mit einem neuen Album: Auf «The Great War» dreht sich alles um den Ersten Weltkrieg.

Militärgeschichte ist der rote Faden, der sich durch sämtliche Sabaton-Produktionen zieht. «Das war Zufall», verrät Sänger Joakim Brodén im Interview auf dem Interlakner Flugplatz. Den Ausschlag gab der Song «Primo Victoria», für den ein passender Text gesucht wurde. «Der Sound war mächtig, also wollten wir nicht übers Biertrinken oder übers Drachentöten singen.» Es entstand ein Lied über den D-Day – und seit jeher ist die Band dem Thema treu geblieben. Dabei sei es nicht immer einfach, verlässliche Quellen für ihre Liedinhalte zu finden. Zu dem Zweck arbeiten Sabaton mit ausgebildeten Historikern zusammen.

Martialisch werde auch Sabatons Auftritt am Greenfield: «Wir haben alles dabei, was auf die Bühne passt», lacht Brodén und erwähnt als Beispiel Panzer. Und durch die Höhe der Bühne können die Flammenwerfer fast bis zum Maximum aufgedreht werden. «Das wird ein Riesenspass.»

berneroberlaender.ch/Newsnetz

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