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Vom Lehrling zum Doktor

Fachhochschul-Abgänger haben mit einem Bachelor oder einem Master abgeschlossen. Wenn sie aber doktorieren wollen, müssen sie oft einen Umweg übers Ausland einlegen. Doch das könnte sich ändern.

Wer früher Akademiker werden wollte, musste spätestens nach der Sekundarschule ans Gymnasium. Heute können Jugendliche eine Lehre machen, parallel dazu eine Berufsmatur und dann an eine Fachhochschule. Seit 2008 können Fachhochschul-Studierende nach dem Bachelorabschluss neu auch noch den Mastertitel erwerben. Danach aber ist Schluss. Das Doktorat ist bis heute den Universitäten vorbehalten. Kommen Fachhochschul-Studierende im Laufe ihrer Masterarbeit auf den Geschmack der Forschung und möchten zum Beispiel ihr Thema zu einer Doktorarbeit ausbauen, ist dies höchstens auf Um­wegen möglich. Vonseiten der Fachhochschulen wird nun zunehmend der Ruf nach PhD-Programmen (Philosophiae Doctor) laut. «Die Fachhochschulen sind ein Erfolgsmodell – sowohl für die Studierenden als auch für die Arbeitswelt», sagt Thomas Bach­ofner, Generalsekretär der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen. «Sie müssen ihr Profil sichern und stärken können. Dazu gehören praxisorientierte PhD-Programme für den Nachwuchs.»

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