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Die Traum-Airline für Familien

Bei jedem Schritt der Reise macht es C Air Reisenden mit Kindern einfacher: Ein kalifornisches Designbüro zeigt, wie die perfekte Airline für Familien aussehen könnte.

Keine Parkplatzsorgen: Mit einem Shuttlebus sollen die Familien zum Flughafen gebracht werden
Keine Parkplatzsorgen: Mit einem Shuttlebus sollen die Familien zum Flughafen gebracht werden
RKS Design
Einsteigen per Smartphone - auch das wurde in das Konzept integriert.
Einsteigen per Smartphone - auch das wurde in das Konzept integriert.
RKS Design
Einfach zu bedienende Terminals am Flughafen zeigen, was wo zu finden ist.
Einfach zu bedienende Terminals am Flughafen zeigen, was wo zu finden ist.
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Kinderfreie Zonen in Flugzeugen? Als vor einigen Monaten zuerst Malaysia und nun kürzlich auch Air Asia ankündigten, solche einzuführen, waren die Reaktionen gemischt. Kinderlose Reisende jubelten: Kein Geschrei mehr, keine Tritte in den Rücken, kein Orangensaft auf den Schuhen. Viele Familien hingegen fühlten sich diskriminiert.

Auch für Familien ist der Flug nicht unbedingt ein Spass

Für das kalifornische Designbüro RKS war das eine Inspiration. «Familien sind eine auf Reisen oft ignorierte Gruppe von Passagieren», heisst es von der Agentur. Denn nicht nur für Mitreisende kann es anstrengend werden, wenn die Kinder unter dem Ausnahmezustand im Jet leiden. Auch für Familien ist ein Flug alles andere als ein Spaziergang. Daher entwarf RKS ein Konzept für eine Fluggesellschaft, die sich ausschliesslich auf Familien einrichtet. Von den Reisevorbereitungen bis hin zum Flug selbst ist alles auf sie abgestimmt.

Sitze einander zugewandt

So führen spezielle Signalisierungen die Familie am Flughafen zu den Bereichen der Airline, nachdem sie mit einem speziellen Shuttle-Bus dorthin gebracht wurden. Für die Kinder gibt es Kioske, an denen sie sich Spielzeug für den Flug ausleihen können. Die Eltern können es aber natürlich auch kaufen, wenn sie wollen. Im Flugzeug treffen dann die Tritte die Knie der Eltern statt den vorne Sitzenden, weil die Sitze einander zugewandt sind. Die Toiletten sind gross genug, damit man dort auch Windeln wechseln kann. Isolierende Vorhänge um die jeweiligen Sitzplätze sollen das Babygeschrei reduzieren. Selbst das Essen ist auf die Bedürfnisse kleiner Reisender abgestimmt.

Spezielle Sitzformation

Die Designer sehen für das Konzept gute Chancen. Gerade in Zeiten, in denen die Fluglinien sich mehr und mehr auf Sondereinnahmen durch Gebühren oder speziellen Service verlassen müssen, sei eine Familienairline überfällig.

Weitere spannende Themen aus der Welt der Airlines finden Sie auf Aerotelegraph.com. Aerotelegraph ist eine Medienagentur unabhängiger Aviatikjournalisten in Zürich.

se/Aerotelegraph.com

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