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Ein Stück Rigi zieht nach China

Die Zentralschweiz tauscht mit China ein Stück Berg. Der 2,7 Meter lange Rigi-Stein ist seit heute auf dem Weg in die Emei-Region. Das chinesische Gegenstück lässt noch etwas auf sich warten.

2.7 Meter lang, 1.4 Meter breit, 40 Zentimeter dick und rund drei Tonnen schwer: Dieser Rigi-Nagelfluh-Stein wird nach China transportiert. (8. Juli 2014)
2.7 Meter lang, 1.4 Meter breit, 40 Zentimeter dick und rund drei Tonnen schwer: Dieser Rigi-Nagelfluh-Stein wird nach China transportiert. (8. Juli 2014)
RIGI BAHNEN AG
Die Rigi Bahnen haben seit 2009 eine Partnerschaft mit der Tourismusbehörde für den Berg Emei Shan: Leiter Verkauf + Marketing, Roger Joss (links) und Direktor der Rigi Bahnen, Peter Pfenniger (rechts) mit dem Stein. (8. Juli 2014)
Die Rigi Bahnen haben seit 2009 eine Partnerschaft mit der Tourismusbehörde für den Berg Emei Shan: Leiter Verkauf + Marketing, Roger Joss (links) und Direktor der Rigi Bahnen, Peter Pfenniger (rechts) mit dem Stein. (8. Juli 2014)
RIGI BAHNEN AG
Die Region gehört seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe: Die Bergspitze des Emei Shan. (8. Juli 2014)
Die Region gehört seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe: Die Bergspitze des Emei Shan. (8. Juli 2014)
RIGI BAHNEN AG
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Auf der Rigi und dem Berg Emei in China werden zu Tourismuszwecken tonnenschwere Felsblöcke ausgetauscht. Heute hat der Abtransport eines Rigi-Nagelfluh-Steins nach China begonnen. Die Marketingaktion soll mehr Gäste auf die jeweiligen Berge locken.

Der Transport des rund drei Tonnen schweren Felsblocks startete vom Areal eines Steinmetzes in Root LU per Lastwagen nach Basel, wie die Rigi Bahnen AG mitteilte. Von der Schweizer Grenze wird er auf einem Schiff über Rotterdam nach Shanghai gebracht. Anfang September soll er auf dem Gipfel des Emei Shan in der Provinz Sichuan eintreffen.

Der Rigi-Stein ist 2,7 Meter lang, 1,4 Meter breit und 40 Zentimeter dick. Der Fels stammt aus der Region Bernerhöhe an der Rigi-Nordlehne bei Goldau SZ.

(Video: Rigi Bahnen AG)

Im Gegenzug soll im ersten Halbjahr 2015 ein leicht grösserer, nämlich acht Tonnen schwerer und 5,9 Kubikmeter grosser Basaltstein aus der Emei-Region auf Rigi Kulm installiert werden. Der Felsen soll Touristen als Fotomotiv dienen.

Der Steintausch solle ein für Besucher wahrnehmbares Symbol für die gute Partnerschaft zwischen den beiden Tourismusregionen sein, heisst es in der Mitteilung. Die Tourismusverantwortlichen der Rigi hoffen zudem auf einen Anstieg der chinesischen Gästezahlen am Vierwaldstättersee.

Emei Shan ähnelt der Rigi

Die Aktion kostet die Rigi Bahnen rund 20'000 Franken. Sie erhält dafür Sponsoringbeiträge. Das Platzieren des Chinesischen Basaltsteins auf der Rigi sei von den Umweltbehörden als unproblematisch eingestuft worden, sagte ein Sprecher der Rigi Bahnen auf Anfrage.

Die Rigi Bahnen sind seit 2004 auf dem chinesischen Markt aktiv. Seit 2009 besteht eine Partnerschaft der Rigi Bahnen mit den Tourismusverantwortlichen für den Emei Shan und das Gebiet Leshan.

Der 3099 Meter hohe Berg Emei ähnelt in der Silhouette stark der Rigi. Seine nebelbedeckten Gipfel ziehen jedes Jahr rund 2,5 Millionen Besucher aus dem In- und Ausland an. Auf der Bergspitze steht eine 48 Meter hohe goldene buddhistische Statue. Die Region gehört seit 1996 zum Unesco Weltkulturerbe.

Die Rigi am Vierwaldstättersee ist 1797 Meter hoch. Auf der Bergspitze ragt ein 90 Meter hoher Sendemast in die Höhe. Die Rigi zählt jährlich über 620'000 Besucher.

SDA/wid

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