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«Eine Sprengung an der Schöllenen kommt nicht infrage»

Wie soll die Lage im Steinbruchgebiet zwischen Göschenen und Andermatt geklärt werden? Experten des Bundes standen Red und Antwort.

Nach dem Felssturz in der Schöllenenschlucht ist weiter ungewiss, ab wann die Strasse von Göschenen nach Andermatt UR wieder befahren werden kann. Klar ist, dass rund 200 Kubikmeter Fels absturzgefährdet sind. Wie geht’s weiter?

In Andermatt standen gestern Experten des Bundes Red und Antwort, wie die «Neue Luzerner Zeitung» berichtet. «Eine Sprengung an der Schöllenen kommt nicht infrage», hiess es demnach. Das Risiko sei zu gross: «Wir wissen nicht, was hinter dem Felsen liegt», sagte laut dem Bericht Willy Reck, Projektleiter beim Astra. Bei einer Sprengung könnte eine unvorhersehbar grosse Menge Fels mitgerissen werden. Der Fels soll demnächst fixiert werden.

2500 Tonnen Stein

Noch vor wenigen Tagen hiess es beim Bundesamt für Strassen (ASTRA), der Fels müsse entweder gesichert oder gesprengt werden. Nun kam man offenbar zu einem anderen Schluss.

2500 Tonnen Stein respektive 900 Kubikmeter Fels hatten sich am 20. Mai oberhalb der Schöllenenstrasse gelöst und die Lawinengalerie Tanzenbein beschädigt. Am 25. Mai wurde die Gotthardpassstrasse zwischen Göschenen und Andermatt aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Gefahr bei Regen

In der Zwischenzeit wurden Rodungs- und Vorbereitungsarbeiten durchgeführt. So wurden Container, ein provisorischer Weg ins Abbruchgebiet sowie ein zweiter Helikopterlandeplatz installiert.

Am Hang lauern offenbar weitere 200 Kubikmeter Fels. «Und bei Regen wird die Situation massiv schlechter», sagten die Experten des Bundes gestern weiter.

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