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Es raubt ihm den Schlaf, wenn ein Gast unzufrieden ist

Perfektion ist das Ziel von Domenico Zaccaria: Jeder Gast soll sein Restaurant im Beau Rivage in Thun zufrieden verlassen. Reklamationen kann er nicht einfach wegstecken – sie rauben ihm den Schlaf.

Riesencrevettenspiess  auf Kichererbsensalat.
Riesencrevettenspiess auf Kichererbsensalat.
Patric Spahni
Kalbsfilet mariniert mit Senf  auf Kartoffelpüree an Moscatosauce und mit gemischtem Gemüse (vgl. Box).
Kalbsfilet mariniert mit Senf auf Kartoffelpüree an Moscatosauce und mit gemischtem Gemüse (vgl. Box).
Patric Spahni
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La Mamma stand jeden Tag stundenlang am Herd, um ihren Marito und beiden Figli mit leckeren Gerichten zu verwöhnen. Vor allem der eine Sohn schaute seiner Mutter wann immer möglich in die Töpfe und lernte schon früh, selber ganze Menüs zu kochen.

So könnte die Geschichte eines Mannes beginnen, der seine Heimat Brindisi (Apulien) verlassen hat und in Thun seit nunmehr zwölf Jahren äusserst erfolgreich ein Restaurant mit authentischer italienischer Küche betreibt. Doch das Leben hält sich nicht immer an unsere Klischeevorstellungen. «Meine Eltern waren Bauern, sie arbeiteten sieben Tage in der Woche», sagt Domenico Zaccaria (52), «entweder als Lohnarbeiter für andere Bauern oder auf dem eigenen kleinen Stück Land, auf dem sie Oliven anbauten.» Natürlich kochte die Mutter etwas, wenn sie nach Hause kam.

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