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In die Pfanne mit dem blauen Wunder

Kartoffelkuchen – das klingt erst mal etwas gewöhnlich. Nicht aber, wenn man hierfür blaue Exemplare verwendet. Dann wird das Ganze zum Hingucker und stiehlt sogar einem Kalbskotelett die Show – vorerst.

Die Kartoffel-Tarte-Tatin wird quasi «kopfüber» zubereitet. Will heissen: Erst ganz zum Schluss der Zubereitung  legt Richard Stöckli den Teig obendrauf. Richard Stöckli vom  Hotel Alpenblick   in Wilderswil bei Interlaken (16 Gault-Millau-Punkte) lässt sich über die Schulter schauen.
Die Kartoffel-Tarte-Tatin wird quasi «kopfüber» zubereitet. Will heissen: Erst ganz zum Schluss der Zubereitung legt Richard Stöckli den Teig obendrauf. Richard Stöckli vom Hotel Alpenblick in Wilderswil bei Interlaken (16 Gault-Millau-Punkte) lässt sich über die Schulter schauen.
Markus Hubacher
Die blauen Kartoffeln sind Hauptzutat und Hingucker.
Die blauen Kartoffeln sind Hauptzutat und Hingucker.
Markus Hubacher
So sieht das fertige Gericht aus.
So sieht das fertige Gericht aus.
Markus Hubacher
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Es braucht viel, damit ein saftiges Kalbskotelett die zweite Gourmetgeige spielt. Eine kleine blaue Knolle schafft genau dies – und zwar in Scheiben geschnitten auf Blätterteig, veredelt mit Tomaten und Zwiebeln. In dem Moment, in dem Richard Stöckli, der Schöpfer dieses Kunststücks, einem den Teller vor den wässrigen Mund hält, wandert der Blick automatisch auf die ungewohnten blauvioletten Kartoffeln. Selbst die grössten Fleischliebhaber würden wohl zuerst davon probieren, bevor sie sich ein Stück Kotelett gönnen. Doch wie schmeckt der blaue Sonderling denn? Dazu später.

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