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Schimmel und Ungeziefer: 789 Anzeigen gegen Schweizer Wirte

Kontrolleure finden ekelerregende Szenen vor – auch in Edelrestaurants. Doch die schwarzen Schafe unter den Beizern bleiben geheim.

Kein freier Blick in die Küche: Die Täter bleiben anonym. Illustration: Benjamin Güdel
Kein freier Blick in die Küche: Die Täter bleiben anonym. Illustration: Benjamin Güdel

Die Schöpfkelle steht direkt auf dem Boden. An den Fenstern wächst Schimmel, Arbeitsflächen sind verschmutzt. Tote Fliegen liegen zwischen den Esswaren. Darunter Poulets, die seit über einem Jahr abgelaufen sind. Beim Blick in die Solothurner Restaurantküche vergeht einem der Appetit. Doch nicht nur dort brauchen Gäste einen starken Magen. Die Analyse von über 270 Strafentscheiden aus dem Jahr 2018 durch das Tamedia Recherchedesk zeigt: Die kantonalen Lebensmittelinspektoren erleben in Schweizer Beizen zuweilen ekelerregende Szenen.

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