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So vermeiden Sie Food-Waste

Wie Sie in acht Schritten zum besseren Menschen werden.

Wir werfen durchschnittlich fast 40 Prozent unserer Essenseinkäufe weg. Quelle: SRF
Wir werfen durchschnittlich fast 40 Prozent unserer Essenseinkäufe weg. Quelle: SRF

«Foodwaste – Was tun?», hiess die Dokumentation, die SRF am Donnerstag zeigte. Sie war interessant, manchmal ein wenig erschreckend, doch sie hielt nicht, was der Titel versprach. Der Fokus lag auf den Profis, also auf Köchen, Lebensmittelproduzenten, Grossverteilern. Und auch wenn wir lernten, dass wir durchschnittlich fast 40 Prozent unserer Essenseinkäufe wegwerfen, und uns Gedanken darüber gemacht haben, ob wir es uns (als Land) tatsächlich leisten können, so viel wegzuschmeissen (eher nicht), gabs konkret nur wenige Tipps. Wir haben sie für Sie herausgefiltert. Schon hundertmal gelesen, sagen Sie? Na und? Bei 2,8 Millionen Tonnen Lebensmitteln, die in der Schweiz weggeworfen werden, müssten wir wöchentlich darüber berichten.

  • Sie wollten schon immer mal ein Statement machen (vielleicht auch nur, weil das gut klingt)? Jetzt haben Sie die Gelegenheit. Sagen Sie Ja zu unförmigem Gemüse! Respektive: Kaufen Sie solches ein – bei Organisationen und in Läden, die gegen Food-Waste kämpfen. Oder beim Bauern, der seine um zwei Millimeter zu kleinen Rüebli dem Grossverteiler nicht verkaufen kann.
  • Schaffen Sie sich eine Kompostanlage an, egal, was für eine. Sie werden kaum glauben, wie viel Abfall Sie deswegen sparen können (und Geld dazu). Und sei es nur, weil Sie ihr Kompostkübeli aus Ihrer Wohnung tragen müssten – und deshalb gar keinen Rüst- und Essensabfall mehr anfallen lassen.
  • Apropos: Lauch. Wird uns beim Grossverteiler oft ohne Grün, nur als Stängel angedreht. Was für ein Blödsinn! In den Blättern stecken doch die meisten Vitamine!
  • Laden Sie die App «Too Good to Go» herunter und retten Sie Lebensmittel. Konkret: Holen Sie überschüssiges Essen für wenig Geld ab, im Restaurant, in der Bäckerei oder im Tankstellenshop. Wer jetzt denkt, das sei eh nur wieder in grossen Städten möglich, liegt falsch.
  • Benutzen Sie öffentliche Kühlschränke, in die man Lebensmittel hineinlegen kann oder herausnehmen kann. Mehr zum Beispiel auf www.madamefrigo.ch.
  • In Restaurants ist der Tellerrücklauf ein Problem. Da hilft nur bessere Planung und kleinere Portionen servieren. Und Gäste können einpacken: Doggybag, baby!
  • Werden Sie erfinderisch und machen Sie wieder mal Fotzelschnitten oder sonst ein Restemenü aus der Kindheit.
  • Sie haben vor, Hamstereinkäufe wegen des Corona-Virus zu tätigen? Bitte konzentrieren Sie sich auf lang haltbare Lebensmittel.

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