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Winterspeck ade? Die dicksten Diät-Irrtümer

Der Gedanke, der dahintersteht, klingt eigentlich ganz logisch: In der Regel bewegt man sich nach 18 Uhr nicht mehr so viel, und so hat der Körper keine Möglichkeit mehr, die angefutterte Mahlzeit noch vor dem Schlafengehen wieder abzuarbeiten. Ganz so einfach funktioniert unser Organismus aber leider nicht. Dem ist es nämlich herzlich egal, wann wir unsere Kalorien zu uns nehmen. Unterm Strich zählt nur, wie viele es insgesamt sind. Wer will, kann also auch noch mitten in der Nacht schlemmen. Dicker wird man alleine dadurch nicht.
Viele Limonaden sind im Prinzip nichts anderes als Zuckerwasser mit Geschmack. Kalorien sind reichlich vorhanden. So empfehlen Diätexperten auch oftmals, auf süsse Limonaden zu verzichten. Nicht zu Unrecht. Nun aber stattdessen zu Fruchtsäften zu greifen, ist in der Regel keine gute Alternative, denn die mögen zwar gesund sein, Kalorien haben sie aber oft sogar noch mehr als die gefürchtete Cola. Also einfach mal auf die Verpackungsangaben schauen und lieber konsequent Wasser trinken.
Trinken wir 10 Grad kaltes Leitungswasser, dann muss der Körper Energie aufwenden, um dieses im Magen auf circa 37 Grad Celsius Körpertemperatur zu erwärmen. Dabei werden mehr Kalorien verbrannt, als H2O überhaupt hat: Wasser hat also sogenannte negative Kalorien. So weit die Theorie – die leider Quatsch ist. Negative Kalorien kann es gar nicht geben, denn schon per Definition ist es vollkommen egal, was mit den Kalorien im Organismus geschieht. Und noch etwas: Kaltes Leitungswasser und andere Nahrungsmittel mit vermeintlichen negativen Kalorien muss der Körper nicht zwangsläufig durch zusätzlich erzeugte Energie erwärmen, er kann beispielsweise auch seine Wärmeabgabe an die Umgebung entsprechend anpassen. Wer zu grosse Mengen kaltes Wasser zu schnell trinkt, kann seinem Organismus sogar Schaden zufügen.
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