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«Wer viel Schlaf braucht, ist nicht faul»

Der Münchner Professor Till Roenneberg (59) untersucht, wie unsere innere Uhr tickt. Sein Rezept gegen chronische Übermüdung ist simpel: mehr Tages-, weniger künstliches Licht. Dann gehen wir automatisch früher ins Bett.

Wenn sich äussere und innere Uhr widersprechen:   Etwa zwei Drittel der Bevölkerung leiden laut Till Roenneberg an einem grösseren Social Jetlag.
Wenn sich äussere und innere Uhr widersprechen: Etwa zwei Drittel der Bevölkerung leiden laut Till Roenneberg an einem grösseren Social Jetlag.
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Herr Roenneberg, Sie sagen, zwei Drittel der Menschen leben gegen ihre innere Uhr... Till Roenneberg: Letztlich sind es sogar mehr. Wenn man untersucht, wie viele Leute an freien Tagen nicht anders schlafen als an Arbeitstagen, dann sind das nur 13 Prozent. Das heisst, 87 Prozent leben nicht nach ihrem natürlichen Rhythmus. Aber es stimmt: An einem grösseren sozialen Jetlag, also einem deutlichen Widerspruch zwischen äusserer und innerer Uhr, leiden etwa zwei Drittel der Bevölkerung.

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