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Achtsam, asexuell – und politisch verdammt korrekt

Regenbogenflagge, Menschen mit Handicap: Die neusten Emojis widerspiegeln eine eigene Lebenswelt.

Elisabeth Gamperl
Mit diesen Emoticons, den Vorläufern der Emojis, wollte der US-Wissenschaftler Scott E. Fahlman 1982 Missverständnisse in der digitalen Bürokommunikation vermeiden.
Mit diesen Emoticons, den Vorläufern der Emojis, wollte der US-Wissenschaftler Scott E. Fahlman 1982 Missverständnisse in der digitalen Bürokommunikation vermeiden.
Sie enthalten Darstellungen von Rollstühlen ...
Sie enthalten Darstellungen von Rollstühlen ...
... und von Menschen mit Handicap.
... und von Menschen mit Handicap.
Aber auch neue Tiere, etwa der Orang-Utan und der Flamingo, wurden aufgenommen, ...
Aber auch neue Tiere, etwa der Orang-Utan und der Flamingo, wurden aufgenommen, ...
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Jetzt also Menschen mit Behinderung. Mit Blindenhund, Rollstuhl und Prothesen werden sie sich ihren Weg durch das Universum der gelben Gesichter bahnen. Bildchen von Menschen mit Handicap werden bald Teil der Emoji-Tastatur auf jedem Smartphone sein.

Emojis haben sich binnen weniger Jahre auf unsere Handys eingeschlichen. Zur Weltkarriere verholfen hat dem lächelnden Gesicht 1982 der US-Wissenschaftler Scott E. Fahlman. Er forschte damals über künstliche Intelligenz. Fast täglich erlebte er unter den Kollegen, welche Folgen die frühe elektronische Kommunikation haben konnte: «Manchmal kam es sogar zu einem ernsten Streit deswegen.» Seine Lösung bestand aus drei Zeichen: «Ich schlage vor, dass die folgende Zeichensequenz einen Witz markiert: :-).»

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