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Auch innen schön

Leila Lopes aus Angola ist die neue Miss Universe. Sie sei eben mit «innerer Schönheit ausgestattet».

Die Krone gehört für ein Jahr Leila Lopes aus Angola.
Die Krone gehört für ein Jahr Leila Lopes aus Angola.
Keystone
Die letzten drei: Lopes (r.), Miss Brasilien Priscila Machado (M.) und die Miss Ukraine Olesia Stefanko.
Die letzten drei: Lopes (r.), Miss Brasilien Priscila Machado (M.) und die Miss Ukraine Olesia Stefanko.
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Ein farbiger Anlass: Hier eine Gruppenszene mit Miss USA Alyssa Campanella im Vordergrund.
Ein farbiger Anlass: Hier eine Gruppenszene mit Miss USA Alyssa Campanella im Vordergrund.
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Die Angolanerin Leila Lopes ist in São Paulo zur Miss Universe 2011 gekrönt worden. Die 25-Jährige setzte sich bei dem Wettbewerb gegen 88 Konkurrentinnen durch und gewann vor der Ukrainerin Olesia Stefanko und der Brasilianerin Priscilla Machado. Nach ihrer Kür erklärte Lopes am frühen Morgen, sie hoffe, ihr Sieg werde ihrer Heimat bei der Überwindung der Folgen des jahrelangen Bürgerkriegs helfen.

Schon als Miss Angola habe sie sich für soziale Belange eingesetzt: Sie arbeite mit armen Kindern, sie setze sich für die Bekämpfung von Aids und den Schutz von alten Menschen ein, sagte die glückliche Siegerin aus der angolanischen Stadt Benguela. «Ich glaube, als Miss Universe kann ich noch viel mehr tun.»

Lopes, die erste Miss Universe ihres Landes, überzeugte die Jury nicht nur in ihrem halterlosen cremefarbenen Abendkleid, sondern auch mit ihrer Antwort auf die Frage, welches körperliche Merkmal sie an sich ändern würde, wenn sie könnte. «Ich würde nichts ändern. Ich halte mich für eine Frau, die mit innerer Schönheit ausgestattet ist», sagte Lopes.

Lächeln als beste Waffe

Einer Schönheitsoperation habe sie sich nie unterzogen, sagte Lopes und verriet auch gleich drei Tipps für gutes Aussehen: viel Schlaf, das Verwenden von Sonnencreme auch bei bedecktem Wetter und das Trinken von viel Wasser. Ihr Lächeln sei ihre beste Waffen in dem Wettbewerb gewesen, erklärte die neue Miss Universe.

Auf die Tatsache angesprochen, dass sie in der Geschichte des Wettbewerbs eine der bislang wenigen schwarzen Siegerinnen ist, sagte sie: «Jeder Rassist muss sich um Hilfe bemühen. Es ist im 21. Jahrhundert nicht normal, so zu denken.»

Cook frühzeitig ausgeschieden

An dem seit 1996 von Donald Trump ausgerichteten Wettbewerb beteiligten sich diesmal 98 nationale Schönheitsköniginnen. Rund eine Milliarde Zuschauer weltweit verfolgte das Spektakel laut den Veranstaltern an den Bildschirmen. Die siebenköpfige Jury bewertete drei Kategorien: Badedress, Abendkleid und Interview.

Die Schweizerin Kerstin Cook (22) schaffte es nicht in die Runde der letzten 16 Kandidatinnen.

Der Miss-Universe-Wettbewerb wird seit 60 Jahren ausgetragen, er begann als örtliche Bademodenschau im kalifornischen Long Beach. Die Bewerberinnen müssen mindestens 18 und höchstens 27 Jahre alt sein. Sie dürfen nie verheiratet gewesen sein und keine Kinder haben. 2010 trug Ximena Navarrete aus Mexiko den Titel.

sda/AFP/dapd/sam/bru

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