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Brüder erfinden Spiele

Die Gebrüder Frei verdienen ihr Geld mit dem Erfinden von Spielen. Ihr neuster Wurf heisst «Icon Poet» und hat Suchtpotenzial.

Aus der Leidenschaft für Spiele ist eine Berufung geworden:  Ueli (links) und Andreas Frei in ihrer Spielagentur in Bern. Lukas Frei konnte beim Fototermin nicht anwesend sein.
Aus der Leidenschaft für Spiele ist eine Berufung geworden: Ueli (links) und Andreas Frei in ihrer Spielagentur in Bern. Lukas Frei konnte beim Fototermin nicht anwesend sein.
Beat Mathys

«Icon Poet» ist ein Buch, in dem alle Geschichten der Welt zu finden sind. Genauer gesagt: ein Spiel in Buchform, dass die Zutaten für alle Geschichten der Welt enthält. Erfunden haben es die «Spielmacher» Gebrüder Frei.

Wie so oft bei guten Ideen, ist auch diese aus der Not heraus entstanden. 1997 reisten die Gebrüder Frei quer durch den afrikanischen Kontinent. Auf dem Geländewagen, in welchem sie die Nächte verbrachten, war auf dem Dach ein bequemes Bett mit zwei Liegeplätzen montiert. Nur: Die Brüder reisten zu dritt. Einer musste die Nacht in einem mickrigen Zelt auf dem harten Boden verbringen. Nicht nur die Hitze machte dem Armen zu schaffen, sondern auch Elefanten, Schlangen und Skorpione. Keiner der Brüder stellte sich freiwillig zur Verfügung, im Zelt zu schlafen. So spielten sie Abend für Abend um die komfortableren Betten auf dem Autodach. Weil die Reise über ein halbes Jahr dauerte und die drei nur wenige Spiele im Gepäck hatten, begannen sie, Regeln zu erfinden oder den Spielaufbau zu verändern.

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