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Die tragische Geschichte des Freiheitskämpfers Endre Papp

Der Mann, der die ungarische Botschaft in Bern überfiel, wurde später des Bankbetrugs beschuldigt. Er erkrankte im Gefängnis und starb 2003. Seine Söhne wollen ihn mit einem Buch rehabilitieren.

Endre Papp wird am 16. August 1958 aus Ungarns Botschaft abgeführt.
Endre Papp wird am 16. August 1958 aus Ungarns Botschaft abgeführt.
RDP (ATP)

Unter dem Titel «Tödlicher Politthriller in Bern» berichtete der «Bund» Anfang März über den Überfall auf die ungarische Botschaft in Bern am 16. August 1958. Die beiden in die Schweiz geflüchteten ungarischen Freiheitskämpfer Endre Papp und Sandor Nagy waren damals mit Pistolen bewaffnet in das Gebäude eingedrungen. Ein im Februar im ungarischen Staatsfernsehen ausgestrahlter Spielfilm rief das damalige Geschehen in Erinnerung. Die Aktion endete blutig: Nagy wurde von Botschaftsangehörigen erschossen, während Papp von der Berner Polizei verhaftet und später zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Es sollte nicht sein letzter Gefängnisaufenthalt bleiben.

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