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«Die WG ist ein Randphänomen»

Herr Hauri, der Grossteil der älteren Personen hier zu Lande möchte so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben, obwohl laut «Age Report» der Schweizerischen Age-Stiftung 51 Prozent wissen, dass das mit altersbedingten körperlichen Einschränkungen gar nicht möglich ist.

Viele setzen sich also nicht ernsthaft mit der Wohnsituation im Alter auseinander?

Alte Menschen, die alleine leben, klagen oft über Einsamkeit und hohe Lebenshaltungskosten. Eine Alters-WG würde Abhilfe schaffen, doch diese Wohnform ist in der Schweiz nicht beliebt?

Auch Seniorenresidenzen konnten sich nicht durchsetzen?

Wie sieht denn generell die altersgerechte Wohnsituation in der Schweiz aus?

2005 lebten hier 340000 über 80-Jährige. 2030 soll ihre Zahl bereits doppelt so hoch sein. Was muss denn von staatlicher und privater Seite getan werden, damit auch Hochbetagte entsprechend wohnen können?

Wie sollen diese aussehen?

Gibt es schon viele dieser Initiativen?

An welchen europäischen Ländern könnte man sich ein Vorbild in Sachen altersgerechtes Wohnen nehmen?

Was kann der Bund tun, um dieses Bewusstsein stärker in der öffentlichen Meinung zu verankern?