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Er will den Sex-Markt revolutionieren

Das Zürcher App «Gingr» soll das Uber der Prostitution werden. Wieso es bis heute nicht geklappt hat.

Die Digitalisierung der Prostitution lässt auf sich warten: Ein Freier bestellt eine Escort-Dame. Foto: iStock
Die Digitalisierung der Prostitution lässt auf sich warten: Ein Freier bestellt eine Escort-Dame. Foto: iStock

Am Ort, wo die Prostitution neu erfunden werden soll, ist Kiffen erst ab 17 Uhr erlaubt. Eine Villa in Marbella, auf der Terrasse hat es Pool und Palme, vom oberen Stockwerk aus sieht man auf die Costa del Sol und das Mittelmeer. Das Büro ist im Keller, durch die schlitzförmigen Fenster dringt nur wenig Sonnenlicht, grelle Neonlampen spenden Helligkeit. An einem Stützpfeiler hängt ein Zettel mit den «Office Rules»: fünf Stunden am Morgen, drei am Nachmittag, Musik nicht zu laut, am Morgen ab sofort keine Spliffs mehr und später nur noch draussen.

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