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Finken, Fi-in-ken!

Neulich in Bern. Unsere Mission: Finken kaufen für die Schule.

Maria Künzli

Finken zu kaufen, ist komplexer, als es klingt. Denn die Finken dürfen nicht zu mädchenhaft sein (sagt das Kind), aber auch nicht zu bubenhaft (sage ich). Tiere drauf wären schön (Kind). Egal, Hauptsache keine Minions (ich). Und natürlich darf kein anderes Kind der Klasse bereits dieselben Finken haben. 23 Modelle wären also hiermit ausgeschlossen.

Trotzdem guten Mutes navigiere ich uns nonchalant durch die Menge. Ich fühle mich beinahe urban. Plötzlich schwingt das Kind voller Vorfreude in einen Singsang ein: «Finken! Finken! Finken! Lalalala.» Immer schneller, immer lauter singt es. «Finken! Finken! Finkenfinkenfinken.»

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