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Hakenkreuze für den Umweltschutz

Nazi-Ideologie und antichinesische Rhetorik: Die Organisation Tsagaan Khass aus der Mongolei verehrt Adolf Hitler und sorgt für Unruhe im Steppenland. Jetzt soll eine neue Strategie ihren Ruf aufpolieren.

Hakenkreuz-Symbolik in Ulan Bator: Mitglieder der Neonazi-Gruppe Tsagaan Khaas befragen einen Minenarbeiter. (23. Juni 2013)
Hakenkreuz-Symbolik in Ulan Bator: Mitglieder der Neonazi-Gruppe Tsagaan Khaas befragen einen Minenarbeiter. (23. Juni 2013)
Reuters
Plötzlicher Sinneswandel: Tsagaan Khaas sind früher gegen Ausländer vorgegangen und haben antichinesische Propaganda verbreitet, ...
Plötzlicher Sinneswandel: Tsagaan Khaas sind früher gegen Ausländer vorgegangen und haben antichinesische Propaganda verbreitet, ...
Reuters
... auch wenn dabei Mitarbeiter eingeschüchtert und interne Akten durchsucht werden.
... auch wenn dabei Mitarbeiter eingeschüchtert und interne Akten durchsucht werden.
Reuters
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Der 41-jährige Anführer heisst Ariunbold Altankhuum, nennt sich selbst aber gerne «Big Brother», auf seinem Zigarettenetui prangt ein Bild von Adolf Hitler. Verehrung schwingt mit, wenn er vom «Führer» spricht. «Adolf Hitler war jemand, den wir respektieren. Er hat uns gelehrt, unsere nationale Identität zu erhalten», sagte er einmal gegenüber der britischen Zeitung «The Guardian». Seine Gruppe sei weder mit Hitlers Extremismus noch mit dem Zweiten Weltkrieg einverstanden. «Wir sind gegen die ganzen Morde, aber wir unterstützen seine Ideologie. Nationalismus ist für uns wichtiger als Faschismus», so Altankhuum.

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