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Hausbesuch bei den Störenfrieden

Wenn Callcenter anrufen, hängen wir auf oder antworten gar nicht erst. Wie geht es der anderen Seite?

Die meisten Angestellten sind übergangsmässig hier – es sind Studenten, Mütter nach der Babypause oder von einem RAV vermittelte Arbeitslose. Fotos: Michele Limina

Die meisten Angestellten sind übergangsmässig hier – es sind Studenten, Mütter nach der Babypause oder von einem RAV vermittelte Arbeitslose. Fotos: Michele Limina

Denise Jeitziner@tagesanzeiger

Das Computertelefon von Anita Angliker* versucht eine Verbindung herzustellen. Ein grüner Balken unten auf dem Bildschirm baut sich auf bis zum Maximum, aber es bleibt still in ihrem Kopfhörer. Dafür dringt das Stimmengewitter aus dem Callcenter im Industriequartier Dietlikon ZH umso stärker durch. 1300 Quadratmeter graublauer Teppich, darauf Pultinseln mit sechs bis acht Arbeitsplätzen für die Call Agents und die Teamleiter, die genau im Blick haben, wer wann wie lange mit wem telefoniert – und wie erfolgreich.

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