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Ich pflegte meine Mutter bis in den Tod – und es war das pure Glück

Viele erklärten mich für verrückt, als ich mit 29 meine schwer kranke Mutter zu mir holte. Eine Erinnerung.

«Meine Mutter liess sich dankbar von mir bemuttern»: Ruth Schneeberger mit ihrer Mutter. Foto: Sibylle Fendt (Ostkreuz)

«Meine Mutter liess sich dankbar von mir bemuttern»: Ruth Schneeberger mit ihrer Mutter. Foto: Sibylle Fendt (Ostkreuz)

Meine Mutter konnte die letzten zehn Jahre ihres Lebens nicht mehr gehen, sprechen oder alleine essen. Ich habe sie zu Hause gepflegt, seit ich 29 war. Meine Mutter, stark wie eine Löwin, war auf einen Schlag gelähmt. Aber sie konnte immer noch sehr lustig sein. Denke ich an sie, sehe ich sie lächeln.

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