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In Schweizer Städten sind Parkplätze am teuersten

Die meisten Schweizer fahren mit dem Auto zur Arbeit. In hiesigen Grossstädten kosten feste Parkplätze teilweise doppelt so viel wie im benachbarten Ausland.

Teures Pflaster: Ein parkiertes Auto vor einem Restaurant in Zürich. (Archiv)
Teures Pflaster: Ein parkiertes Auto vor einem Restaurant in Zürich. (Archiv)
Alessandro Della Bella, Keystone

Das Auto ist mit Abstand das wichtigste Verkehrsmittel der Schweizer – allein um den Arbeitsplatz zu erreichen, greifen 59 Prozent darauf zurück. Der Trend macht sich auch bei den Preisen für die Dauermiete von Ein- und Abstellplätzen bemerkbar. Gerade in den grösseren Städten werden dafür hohe Preise verlangt, wie eine Erhebung von immowelt.ch zeigt.

Demnach sind Ein- und Abstellplätze in Genf am teuersten. Durchschnittlich 250 Franken im Monat kostet hier ein fester Parkplatz. Etwas günstiger kann man sein Auto noch in Basel (160 Franken) oder Zürich (150 Franken) einmieten. Im Vergleich der grössten Schweizer Städte am günstigsten sind Ein- und Abstellplätze in Lausanne, Bern und Winterthur – hier bezahlen Autofahrer monatlich jeweils 130 Franken für einen festen Parkplatz.

Reduktion von Parkplätzen auf dem Land

Einfluss auf die Höhe der Preise hat das aktuelle Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Kanton und Kommune regeln dabei, wie viele Autostellplätze pro neu gebauter Wohneinheit geschaffen werden müssen. Vor allem in manchen ländlichen Kantonen wurde diese Zahl in den vergangenen Jahren reduziert. In den Städten, dem häufigen Ziel von Pendlern aus dem Umland, sind Parkplätze jedoch rar und damit teuer.

Im Vergleich mit ihren deutschsprachigen Nachbarländern parkieren die Schweizer am teuersten. So liegen die monatlichen Kosten in Stuttgart, der deutschen Stadt mit den höchsten Parkplatzmieten, bei umgerechnet 101 Franken pro Monat. In Österreich müssen Wiener und Innsbrucker mit monatlich durchschnittlich 104 Franken die höchste Miete für ihre Stellplätze bezahlen.

500 Personen befragt

Datenbasis für die Berechnung der Stellplatz-Mietpreise in den 6 grössten Städten der Schweiz waren 1'900 Ein- und Abstellplätze, die im Jahr 2016 auf immowelt.ch inseriert wurden.

Für die Erhebung wurden 500 Personen befragt. Demnach fahren 59 Prozent motorisiert (Auto, Motorrad oder Fahrgemeinschaft) zur Arbeit. 17 Prozent benutzen den Nah- oder Regionalverkehr, 13 Prozent den Zug-Fernferkehr. 13 Prozent greifen auf Velo oder E-Bike zurück, 5 Prozent bewegen sich zu Fuss.

dapd/chi

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