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Langsam – Batmobil voraus!

Ein britischer Pensionär wollte mit seinem Superhelden-Gefährt nur die Medizin unterstützen. Jetzt freut er sich über unerwarteten Ruhm.

Von allen Superautos, mit denen der Comic-Held Batman je Verbrecher jagte, ist das Modell von Brian Vann mit Abstand das kleinste . Geschwindigkeitsrekorde wird es kaum aufstellen, die Bewaffnung mit Bordkanonen wurde offenbar vergessen. Und doch feiert die britische Presse den 74-jährigen Ex-Bauarbeiter aus Worcestershire wie einen echten Superhelden.

Die Begeisterung ist verständlich. Das Batmobil ist erstens ein cleverer Umbau eines Fahrgeräts für Gehbehinderte, und es erfüllt zweitens die wichtigste Anforderung, die an Superhelden gestellt wird; den selbstlosen Dienst für die Gemeinschaft. Vann baute es schliesslich, um Geld für die Krebsforschung in Grossbritannien zu sammeln – im Gedenken an seine verstorbene Frau Mary.

Der Ruhm für diese Leistung überrascht den Pensionär. Der Zeitung «Daily Mail» erzählte er, dass die Autofahrer auf den Strassen stoppen und um ein Foto mit ihm bitten. «Ich fühle mit ein bisschen wie ein Prominenter», zitiert ihn das Blatt, «ich weiss nun, wie die Beckhams sich fühlen müssen.» Damit dem Helden auch künftig nichts passiert, folgt ihm manchmal sein Nachbar im Rollstuhl. Mit dem Schriftzug «Langsam – Batmobil voraus!»

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