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«So etwas lässt mich nicht kalt»

Christa Luginbühl nimmt es mit den Mächtigen im Land auf. Im Interview erzählt sie, mit welchen Mitteln sich die Grosskonzerne wehren und wie sie darauf reagiert.

Christa Luginbühl kämpft für faire Arbeitsbedingungen in der Modeindustrie.

Christa Luginbühl kämpft für faire Arbeitsbedingungen in der Modeindustrie.

Christa Luginbühl, sind Sie furchtlos?
Nein, keineswegs (lacht). Warum?

Bei Ihrer Arbeit für die NGO Public Eye, ehemals Erklärung von Bern, haben Sie die heiligen Kühe unseres Landes im Visier: Banken, Rohstoffhändler, Schokoladen- und Textilindustrie.
Die Dichte der gewichtigen Akteure ist hierzulande enorm: Nestlé etwa ist ein grosser Player in der Lebensmittelindustrie, Glencore im Rohstoffhandel, Syngenta im Handel mit Saatgut und Pestiziden. Im Unterschied zu anderen Organisationen setzen wir in der Schweiz an, wo die Unternehmen, aber auch die Politik und die Konsumentinnen etwas verändern können, das auf die Gerechtigkeit weltweit einen Einfluss hat.

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