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Von der Vision zur Tradition

Die Premiere des CSI Zürich 1988 war begleitet von Kritik. Heute ist das Turnier aus dem internationalen Kalender nicht mehr wegzudenken.

Die Westschweizerin Christina Liebherr, hier im Sattel von Casanova, zählt seit vielen Jahren zu den Publikumslieblingen im Hallenstadion.
Die Westschweizerin Christina Liebherr, hier im Sattel von Casanova, zählt seit vielen Jahren zu den Publikumslieblingen im Hallenstadion.
Beat Marti

Die Reaktionen, die Rolf und Urs Theiler auf die erste Austragung des Concours de Saut International (CSI) Zürich erhielten, waren keineswegs immer motivierend. Mehr als zehn Jahre hatte die beiden ehemaligen Springreiter die visionäre Idee beschäftigt, ehe sie im Sommer 1988 auf der Offenen Rennbahn in Oerlikon das Ergebnis einer langen Planung und intensiver Vorbereitung präsentierten: Ein Pferdesportturnier der Superlative. Mit den weltbesten Springreitern und ihren Spitzenpferden, einer für die damalige Zeit aussergewöhnlich hohen Preissumme von 400 000 Franken, einem professionellen Showprogramm und einer Ausstellung, die das Publikum zwischen den Prüfungen zum Flanieren einlud.

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