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Schlechte Noten für E-Bikes

Schwache Bremsen, gebrochene Lenker: Die deutsche Stiftung Warentest hat 16 E-Bikes einem Belastungstest unterzogen. Bei neun der Velos fiel das Resultat ernüchternd aus. Was ihnen fehlte.

Beliebtes Fortbewegungsmittel: Ein Mann fährt mit einem E-Bike durch Genf.
Beliebtes Fortbewegungsmittel: Ein Mann fährt mit einem E-Bike durch Genf.
Keystone

Elektrofahrräder haben trotz ihres hohen Preises häufig gravierende Mängel. Neun von 16 getesteten E-Bikes bekamen in einem Test der Stiftung Warentest nur die Note «Mangelhaft», wie die Zeitschrift «test» aus ihrer Juni-Ausgabe berichtete.

Im Belastungstest über 20'000 Kilometer - das entspricht bei einer angenommenen Lebensdauer der Fahrräder von fünf Jahren einer durchschnittlichen Strecke von elf Kilometern pro Tag - kam es demnach zweimal zum Rahmenbruch und dreimal zum Lenkerbruch. Drei Elektroräder hatten zu schwache Bremsen.

E-Bike als Störsender

Bei Elektrofahrrädern wird der Fahrer durch einen kleinen Motor beim Treten unterstützt. Das kann bei Gegenwind oder Bergfahrten sehr hilfreich sein. Die Tester prüften Fahrverhalten, Sicherheit und Antriebssystem von 16 E-Bikes aus allen Preisklassen.

Zusätzlich zum «enttäuschenden Ergebnis» dieser Tests bemängelten die Tester zudem, dass sich vier der Modelle als Störsender herausstellten. Sie können demnach den Funkverkehr von Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen als auch den Radio- oder Fernsehempfang in einem Radius von bis zu 100 Metern massiv beeinträchtigen.

AFP/kpn

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