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Die erste Jugi mit Wellnesszentrum

Die Jugendherberge in Saas Fee ist besonders luxuriös: Sie betreibt ein Wellness-Zentrum und das örtliche Hallenbad.

Das erste seiner Art: Blick durchs Panoramafenster aus dem Sprudelbad des Wellnesshostel 4000 in Saas-Fee. (19. September 2014)
Das erste seiner Art: Blick durchs Panoramafenster aus dem Sprudelbad des Wellnesshostel 4000 in Saas-Fee. (19. September 2014)
Maxime Schmid, Keystone
Fredi Gmuer, Chef der Schweizer Jugendherbergen vor dem Wellnesshostel 4000 am Tag der Eröffnung. (19. September 2014)
Fredi Gmuer, Chef der Schweizer Jugendherbergen vor dem Wellnesshostel 4000 am Tag der Eröffnung. (19. September 2014)
Maxime Schmid, Keystone
Die neue Jugi soll auch der erste fünfstöckige Holzbau der Schweizer Hotellerie sein.
Die neue Jugi soll auch der erste fünfstöckige Holzbau der Schweizer Hotellerie sein.
Maxime Schmid, Keystone
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Die miefigen Schlafsäle sind längst passé. Stattdessen erwarten einen in den neuen Bauten der Schweizer Jugendherbergen modern und zweckmässig eingerichtete Zimmer sowie grosszügig gestaltete Gemeinschaftsräume – in Schuls ebenso wie in Interlaken und St.Moritz. Mit dem Neubau in Saas-Fee gehen die Jugendherbergen noch weiter: Das Wellnesshostel 4000, das Ende des Jahres eröffnet worden ist, führt als erste Jugi ein Hallenbad mit Fitness- und Wellnessbereich.

Das luxuriöse Hostel liegt am Rande des Dorfzentrums von Saas-Fee – direkt hinter den alten Walliser Speichern, den Kornstadeln. An diese soll der von den Architekten von Steinmann&Schmid aus Basel entworfene Bau auch erinnern: mit dem dank den grossen Scheiben durchgängig wirkenden Entrée sowie dem riesigen, viergeschossigen Holzaufbau. Für die Fassade war offenbar so viel Holz nötig, dass dieses im Ausland beschafft werden musste. Ungeachtet dessen hat das Bundesamt für Energie das Wellnesshostel 4000 mit dem Preis Watt d’Or ausgezeichnet – weil es das Minergie-Eco-Label trägt, ans Fernwärmenetz angehängt ist und über eine Fotovoltaikanlage verfügt, die ein Drittel des Strombedarfs decken soll.

Im Bademantel huschen eine junge Frau und ein junger Mann quer durch die Lobby. Sie kommen aus dem Aqua Allalin im Untergrund. In diesem von der Burgergemeinde neu gebauten Wellnessbereich stehen unter anderem ein Dampfbad, eine Sauna und eine Kneippanlage zur Verfügung. Aus dem Sprudelbad und von der Terrasse aus hat man eine gute Aussicht auf die Berge und die Feeschlucht. Das lange defizitäre Hallenbad, dessen Betrieb die Gemeinde im Tausch gegen das Baurecht an die Schweizer Jugendherbergen abgegeben hat, wartet mit einem 25-Meter-Becken und einem Kinderbad mit Rutsche auf. An diesem Nachmittag mitten in der Woche ist dort bereits viel los.

So viel Luxus hat seinen Preis – selbst in einer Jugi. Zwar ist ein Bett im Sechserschlag inklusive Frühstück und Eintritt ins Hallenbad schon für 43 Franken zu haben. Das Doppelzimmer mit Eintritt zum Wellnessbereich aber kostet mit 152 Franken ähnlich viel wie ein Zimmer im einfachen Mittelklassehotel. Dafür kriegt man die Gewissheit: In diesem Hostel ists bestimmt nicht miefig.

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