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Zootier ungleich Mensch

Besucher mit Tiermuster-Kleidung sind in einem Londoner Zoo künftig verboten. Warum, das erklärt der Zoosprecher.

So ist man küftig im Londoner Park Chessington World of Adventures nicht mehr erwünscht: Frau mit Tiger-Kostüm.
So ist man küftig im Londoner Park Chessington World of Adventures nicht mehr erwünscht: Frau mit Tiger-Kostüm.
Reuters

Kleidung mit Leoparden- oder Zebramuster gilt als cool - ist allerdings unpassend für einen Besuch im Zoo. Weil einige Tiere verwirrt reagierten, hat ein britischer Tierpark nun Kleidung mit sogenannten Animal Prints verboten. «Wir haben ein Animal-Print-Verbot verhängt», teilte der südwestlich von London gelegene Park Chessington World of Adventures am Mittwoch mit. Das sei eine Reaktion auf die Verwirrung der Tiere, die bei der «Zufari»-Tour zu sehen seien. Bei dieser Safari-ähnlichen Fahrt in Geländewagen durch die Gehege kommen die Besucher Tieren wie Giraffen oder Nashörnern sehr nah.

Wenn ein Tier einen Besucher mit Kleidung sehe, deren Muster seinem eigenen Fell ähnele, reagiere es ein wenig «überfreundlich», sagte ein Zoosprecher. Im Falle eines Raubtieres könnten die Besucher bei so einem Verhalten verschreckt werden. Nackt müssen Besucher, die trotz des Verbots im Tiermuster-Look erscheinen, aber nicht durch den Zoo laufen: Sie können sich für die Fahrt durch die Gehege neutrale Kleidung ausleihen.

AFP

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