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Film über AusnahmekünstlerLiebevolles Brachialtheater

In Bettina Böhlers Schlingensief-Dokumentation spricht vor allem der Künstler selbst. Der Zuschauer kann sich in die Begegnung stürzen – und entscheiden, wie er zum Aktionskünstler eigentlich steht.

Schlingensiefs robuster Umgang mit Nazi-Symbolik – wie würde er wohl in die Gegenwart passen? Szene aus Bettina Böhlers Dokumentarfilm.
Schlingensiefs robuster Umgang mit Nazi-Symbolik – wie würde er wohl in die Gegenwart passen? Szene aus Bettina Böhlers Dokumentarfilm.
Foto: Filmgalerie 451

In «Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien» lässt Bettina Böhler nahezu ausschliesslich Schlingensief selbst sprechen. Für gewöhnlich bestehen filmische Porträts aus ganzen Heerscharen von Freunden, Verwandten, Bekannten und Weggefährten, die gut ausgeleuchtet erklären, wie der Betreffende denn nun so war. (Genial nämlich.) Was für Erinnerungen sie an ihn haben. (Gute.) Wie man den Biografierten einordnen würde. (Als ausserordentlich wichtig! Denn umso wichtiger der Biografierte, desto wichtiger man selbst!)

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