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Sängerin Natacha im Gespräch Männer wollten ihr vorschreiben, wie ihre Musik klingen soll

Sie wurde als erste Mundart-Rockerin bekannt. Das ist nun 30 Jahre her. Heute ist Natacha zweifache Grossmutter und erzählt, wie sie sich ihren Platz im Musikgeschäft erkämpfte.

Zum Aussichtspunkt auf der Lueg zieht es Natacha immer wieder.
Zum Aussichtspunkt auf der Lueg zieht es Natacha immer wieder.
Foto: Christian Pfander

Es ist ruhig an diesem wolkenverhangenen Vormittag beim Landgasthof Lueg. In der Ferne klingen die Kuhglocken, hin und wieder fährt ein Traktor vorbei. Der Blick schweift über die Emmentaler Hügel. Dann ein Auftritt, der nicht so recht in diese ländliche Idylle passen will. Sängerin Natacha fährt mit ihrem Manager Heinz Winzenried im schwarzen Offroader vor. Er, der Geschäftsmann, klassischer Karomantel, moderner Kurzhaarschnitt. Sie, die Rocker-Lady, Trainerjäggli, Dechlikappe, unzählige Ringe an den Fingern.

Und doch gehört Natacha unverkennbar hierhin. Das wird auf dem kurzen Spaziergang zum Lueg-Denkmal klar. Zu jenem Aussichtspunkt, den an sonnigen Sonntagen Scharen von Ausflüglern aufsuchen. Immer wieder hält Natacha Utiger, wie sie mit bürgerlichem Namen heisst, inne. Die Burgdorferin erzählt von Kindheitserinnerungen. Wie sie im Sommer mit ihren drei Brüdern Frisbee spielte und im Winter die Hänge auf dem Schlitten runtersauste.

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