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Verliebt in Berlin

Zum zwanzigjährigen Bestehen präsentiert das Theater an der Effingerstrasse das einstige Eröffnungsstück in einer neuen Bühnenfassung: «Das kunstseidene Mädchen» punktet mit einer Heldin, die man lieben muss.

Theater einst und heute: «Das kunstseidene Mädchen» in der Fassung von 1996 (links) und heute (mit Oliver Daume und Bettina Burchard).
Theater einst und heute: «Das kunstseidene Mädchen» in der Fassung von 1996 (links) und heute (mit Oliver Daume und Bettina Burchard).
zvg

«Ich will keine Männer mehr» und «ich hab auch keine Papiere», klagt ein in einen Pelzmantel gehülltes Mädchen. Doris (Bettina Burchard) nimmt sofort das Publikum für sich ein. Denn wenn diese offensichtlich gestrandete Göre erzählt, klagt, schummelt, liebt und leidet – immer wendet sie sich an die Zuschauer, als nähmen diese ihr die Beichte ab.

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