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LeserreaktionenMasken falsch zu tragen muss Konsequenzen haben

Leserinnen und Leser äussern sich zu aktuellen Themen. Unter anderem zur Auswirkung der Maskenpflicht auf das tägliche Leben – und zu Personen, die ihre Maske als Kinnschutz tragen.

So gehts nicht. (Symbolbild)
So gehts nicht. (Symbolbild)
Getty Images/iStockphoto

BAG soll Plakate aufstellen

Zu «Bern trägt Maske»
Da nun auch in allen öffentlichen Innenräumen Maskenpflicht verordnet wurde, mache ich den Vorschlag, dass das BAG auf seine Kosten überall grosse Plakate aufstellt, wie mit den Masken umgegangen werden sollte. Diese werden unter dem Kinn getragen, am Arm, wenn sie gerade nicht gebraucht werden, oder einfach in die Tasche gestopft. Ausserdem: Bei ÖV-Haltestellen, nach dem Coiffeurbesuch, beim Notfall Hirslanden am Bahnhof – überall liegen die Masken am Boden. Soll das Umweltschutz sein? Ich bin auch nicht wirklich einverstanden, was da momentan mit der Maskenpflicht abgeht. Aber mit dieser Verordnung wird es noch schlimmer werden.
Astrid Wanzenried, Bern

Ich vermisse die Mimik

Für mich ist das Maskentragen selbstverständlich. Leider vermisse ich so die Mimik der Anderen. Konnte ich vorher vielen mit einem Lächeln eine Freude machen und einen «Lätsch» freundlicher stimmen, fällt das heute weg. Was ich auch merke: In den Läden ist das Personal oft unfreundlicher mit Maske. Christine Burkhard, Wynau

Zitat des Tages

«So lange ein solches Verhalten keine Konsequenzen hat, wird sich dies nicht ändern.»

Rita Ellenberger, Bern

Keine Konsequenzen

«Bern trägt Maske» – da sehe ich jeden Morgen etwas anderes. Im ÖV haben viele Menschen entweder keine Maske oder sie tragen sie unter dem Kinn oder unter der Nase. Eine Kontrolle findet nur sehr selten statt, oder wenn die Fahrkarten kontrolliert werden, wird die Person nicht angesprochen, geschweige denn aus dem Fahrzeug verwiesen. Auch in der Bahnhof-Unterführung sah ich viele Menschen, die die Maske nicht getragen haben. So lange ein solches Verhalten keine Konsequenzen hat, wird sich dies nicht ändern. Rita Ellenberger, Bern

Verhalten der katholischen Kirche ist beschämend

Umstritten: die Konzernverantwortungsinitiative.
Umstritten: die Konzernverantwortungsinitiative.
Dominique Meienberg

Zu «Frauen könnten den Initiativen zum Durchbruch verhelfen»

Warum sind bei der Konzernverantwortungsinitiative die NGOs und Kirchen nicht eingeschlossen? Die Sonntagszeitung wies im vergangenen Jahr darauf hin, dass auch Hilfsorganisationen wie WWF, Greenpeace oder Oxfam zu hinterfragen sind. Kirchen, die in Entwicklungsländern seit Jahrhunderten tätig sind, leider manchmal auch nicht legal (Missbrauchsfälle, Korruption etc.), werden ebenfalls nicht überprüft. Dass die katholische Kirche diese Initiative unterstützt, obschon Sie nichts von Gleichstellung von Mann und Frau hält, aber den Firmen vorschreiben will, wie die sich in Menschenrechtsfragen im Ausland zu verhalten haben, ist beschämend. Diese Kirchenaktionen unterstützen wir als KMU-Eigentümer mit Kirchensteuern unserer Firmen, ohne Chance bei der Kirche auszutreten – Wahnsinn! Daniel Büchi, Büchi Bauunternehmung AG, Boll

Skrupellose Geschäftsleute zur Rechenschaft ziehen

Wenn wir den Menschen im globalen Süden eine Zukunft in ihrer Heimat wünschen, wenn wir verhindern wollen, dass Menschen an den Rändern Europas stranden, dann müssen wir daran arbeiten, dass hiesige Konzerne die Menschen im globalen Süden nicht mehr ihrer Rohstoffe berauben und deren Umwelt zerstören, dann müssen wir daran arbeiten, dass skrupellose Geschäftsleute zur Rechenschaft gezogen werden. Luisa Dahinden, Bern

1 Kommentar
    Himmugüegeli

    Nicht nur Maskenhandhabung will gelernt sein. Sondern genau so wichtig ist das richtige Händewaschen und Hände desinfizieren, wird leider von den allermeisten vernachlässigt und sollte dringen geschult werden.