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Youtube-VideoMax Ritter sucht den «Barbaren von Unterseen»

Regelmässig wird das Areal des Hotels Beau Site von Vandalen heimgesucht. Nun hat der Hotelier die Nase voll. Sachdienliche Hinweise, die zur Bestrafung der Täterschaft führen, lässt er sich 1000 Franken kosten. Dies erklärt er in einem Online-Video.

Eine unbekannte Täterschaft machte sich bereits mehrmals an der Laterne bei der Hoteleinfahrt zu schaffen.
Eine unbekannte Täterschaft machte sich bereits mehrmals an der Laterne bei der Hoteleinfahrt zu schaffen.
Screenshot: Youtube
In der Halloween-Nacht zerstörten Vandalen die Kürbisdekoration und rupften eine grosse Sonnenblume aus dem Garten.
In der Halloween-Nacht zerstörten Vandalen die Kürbisdekoration und rupften eine grosse Sonnenblume aus dem Garten.
Screenshot: Youtube
Beim Restaurant Lucky Ming wurden – ebenfalls in der Nacht auf 31. Oktober – Blumentöpfe zerschmettert.
Beim Restaurant Lucky Ming wurden – ebenfalls in der Nacht auf 31. Oktober – Blumentöpfe zerschmettert.
Foto: PD
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In der Nacht auf 31. Oktober war es wieder mal so weit. Es war Halloween. Auch bei Familie Ritter im Hotel Beau Site. Auf dem Vorplatz hatte Hotelchefin Imi Ritter eine Kürbisdekoration hergerichtet. Mithilfe eines Lichtprojektors wurden die Kürbisse gar zum Leben erweckt. In besagter Nacht, kurz vor 1 Uhr, ergriff ein Übeltäter zwei Kürbisse, um sie anschliessend auf dem Boden zu zerschmettern – nachdem er zuvor bereits eine Sonnenblume aus dem Hotelgarten gerissen hatte.

Max Ritter führt zusammen mit seiner Frau das Hotel Beau Site. Er hat die erwähnte Szene mit einer Nachtkamera festgehalten und auf Youtube gestellt. «Das Ganze ist für uns sehr schwer zu verkraften», kommentiert Ritter in besagtem Video. «Wir weigern uns, zu akzeptieren, dass dies die neue Normalität ist. Wir wollen uns nicht jedes Mal fragen: ‹Macht es überhaupt Sinn, wieder eine Dekoration herzurichten?›» Das Video – es trägt den Titel «Der Barbar von Unterseen» – wurde in den sozialen Medien mehrere Hundert Mal geteilt und auf Youtube bislang über 15’000 Mal angeklickt.

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