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«Tatort»-KolumneMehr Märchen als Krimi

Zwei Ermittler, die im Alleingang zwei gekidnappte Kollegen suchen und deren Geiselnahme beenden: «Der Tod der Anderen» ist unrealistisch, findet unser Kolumnist.

 Reviermitarbeiter Norbert Jütte (Roland Riebeling) wird in der aktuellen «Tatort»- Folge zur Geisel.
Reviermitarbeiter Norbert Jütte (Roland Riebeling) wird in der aktuellen «Tatort»- Folge zur Geisel.
Foto: PD

Was war das jetzt? Eine Dramödie? Ein Politthriller? Oder einfach nur ein Krimi ohne spektakuläre Szenen, dafür angereichert mit märchenhaften Handlungen? Für mich war die gestrige Folge «Der Tod der Anderen» also ein Multipack an Genres, verpackt in einen Erzählfilm über die Vergangenheitsbewältigung einer rachsüchtigen Frau, die in einem Hotelzimmer gefesselt, geknebelt und erhängt aufgefunden wurde.

Eine Frau, die auf mörderische und abnorme Art dafür sorgte, dass andere endlich für eine offene Rechnung aus der Stasi-Zeit bezahlen mussten.

Aus polizeilicher Sicht schien mir die 80. «Tatort»-Folge des Kommissaren-Duos Freddy Schenk (Dietmar Bär) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) von ziemlich unrealistischen, ja sogar unlogischen Handlungen und peinlichen Unterlassungen geprägt.

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